Die Bio-Tüte – eine tragfähige Lösung

Die Biotüten der Victorgroup im europaweiten Einsatz bei Aldi, Toom und Rewe.

Verbraucher legen zunehmend Wert auf umweltfreundliche Produkte, das gilt auch für Tragetaschen aus dem Supermarkt. Belastbar, möglichst häufig wieder verwendbar, eine ansprechende Optik – und eine umweltschonende Entsorgung – so soll die schnelle Tragehilfe aus dem Supermarkt sein. Mit der Bio-Tüte ist jetzt eine sinnvolle Alternative zur herkömmlichen Polyethylen (PE)-Tüte auf den Markt gekommen. Alleine in Deutschland hat sich die biologische Alternative bereits millionenfach bewährt und ist seit gut drei Jahren bei verschiedenen Ketten des Einzelhandels im Einsatz. Für ihre Herstellung wird das Erdöl – ein zentraler Bestandteil der klassischen PE-Tüte – zur Hälfte durch pflanzliche Stärke ersetzt. Forscher arbeiten daran, den Stärkeanteil laufend zu erhöhen. Dies spart fossile Ressourcen und schont die Umwelt. Weitere Pluspunkte: Die biobasierte Tragetasche ist strapazierfähiger als herkömmliche PE-Tüten und schon heute kompostierbar.

Diese Seite wird Ihnen helfen, die Bio-Tüte, ihren Nutzen im Alltag, ihre Herstellung sowie ihre Entsorgung zu verstehen.

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Umfrage: Überwältigende Mehrheit der Deutschen zieht Bio-Tüte einer herkömmlichen Kunststofftüte vor

25. April 2015

80 Prozent halten auch die Zweitnutzung der biologisch abbaubaren Tüten für die Sammlung und Entsorgung der heimischen Bioabfälle für sinnvoll.

Frechen, 23. April 2015 – Auf Biokunststoff basierende Tragetaschen besitzen einen hervorragenden Ruf bei der deutschen Bevölkerung. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Ipsos-Umfrage im Auftrag der VICTORGROUP, dem Hersteller der bekannten Bio-Tüte. Demnach würden 81 Prozent der Befragten beim Einkauf im Supermarkt Tragetaschen mit hohem Anteil nachwachsender Rohstoffe einer herkömmlichen Plastiktüte vorziehen.

89 Prozent begrüßen zudem die Gesetzesinitiative der Europäischen Union, die eine deutliche Reduktion des Verbrauchs dünnwandiger, herkömmlicher Kunststofftragetaschen anstrebt. Als Hersteller der biologisch abbaubaren und kompostierbaren Bio-Tüte steht auch die VICTORGROUP dieser Ende November 2014 beschlossenen Gesetzesänderung positiv gegenüber: „Wir sehen darin ein positives Signal, bio-basierte Tragetaschen auch in Deutschland wieder stärker zu etablieren und die technologische Entwicklung zu fördern, um den Erdölanteil in der Tragetaschen-Herstellung weiter zu reduzieren und durch nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen“, erklärt Ursula Weck, Geschäftsführerin der VICTORGROUP aus Frechen.

Einen weiteren Vorteil der kompostierbaren Tüten erkennt der Verbraucher ebenfalls an, nämlich die Zweitverwendung dieser Tragetaschen zur hygienischen Sammlung und Entsorgung von Bioabfällen. 80 Prozent der von Ipsos befragten Personen halten diese Zweitnutzung für sinnvoll. Bedauerlich allerdings, dass lediglich 44 Prozent der Bevölkerung Kenntnis über die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes hat, die seit 1. Januar 2015 deutschlandweit die getrennte Sammlung von Bioabfall verlangt.

Die Ipsos-Umfrage im Auftrag der VICTORGROUP macht darüber hinaus eines deutlich: Bei Verpackungen und Folien aus Biokunststoffen besteht weiterhin großer Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung. 34 Prozent der Befragten wünschen sich explizit mehr Informationen über die Möglichkeiten, die diese innovativen Kunststoffe für den Konsumenten mit sich bringen können.

Biologisch abbaubare Bioabfallbeutel erleichtern das Sammeln von Küchenabfällen

21. Februar 2014

Verbund kompostierbare Produkte e.V. gegründet

Berlin. In Berlin wurde heute die Gründung des „Verbund kompostierbare Produktee.V.“ bekannt gegeben. „Der Verbund setzt sich dafür ein, dass die Bioabfallsammlung in Deutschlandflächendeckend umgesetzt und durch kompostierbare Bioabfallbeutel erleichtert wird“, so der Vorsitzende Jens Boggel.

Bislang sammelt nur jeder zweite Haushalt in Deutschland Bioabfälle. Der Anteil an eingesammeltem Bioabfall könnte deutlich größer sein, wenn das Erfassen von Speiseabfällen – neben der Verfügbarkeit einer Biotonne – praktischer, sauberer und mit weniger Gerüchen verbunden wäre. Das ergab eine Umfrage des Instituts für Betriebswirtschaft an der Universität Mannheim. Dr. Michael Kern vom Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie bestätigt:
„Kompostierbare Bioabfallbeutel ermöglichen eine saubere und hygienische Abfallsammlung, insbesondere beim Sammeln von Speiseresten“.

Die Mitglieder des Verbunds sind Unternehmen, die sich für die separate Bioabfallsammlung und kompostierbare Produkte einsetzen. Darüber hinaus sind Städte, Landkreise, Wissenschaftler, Institute und Privatpersonen eingeladen, die Verbundziele zu unterstützen. Der Verbund wird gemeinsame Initiativen anstoßen, die ökologisch und ökonomisch sinnvolle separate Bioabfallsammlung in Deutschland zu fördern.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Verbunds unter www.derverbund.com. Gerne können Sie uns auch über kontakt [at] derverbund [dot] com eine E-Mail schicken, Frau Hinse wird dann Kontakt mit Ihnen aufnehmen.

Verbund kompostierbare Produkte e.V.
Adresse: Marienstrasse 20, 10117 Berlin
Tel: (030) 28482360
E: kontakt [at] derverbund [dot] com

Dialogveranstaltung in Berlin
Welche Vorteile bieten Biokunststoffbeutel beim Erfassen von Küchenabfällen?

Details und Hintergrundinformationen zum Thema liefert die Dialogveranstaltung am 26. Februar „Ab in die Tonne – Halten Biokunststoffe ihr grünes Versprechen“ des www.forum-technikjournalismus.de (F.A.Z. Redaktionsgebäude, Mittelstraße 2-4, 10117 Berlin, 10.30 bis 13.00), auf der sich Branchen- und Ministeriumsvertreter (BMUB) sowie Mitglieder des „Verbund kompostierbare Produkte e.V.“ den Fragen der Journalisten stellen.

Streit um Bio-Tragetaschen: Stellungnahme der VICTORGROUP

27. Januar 2014

Frechen – Bezugnehmend auf die Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe vom 27. Januar 2014 stellt die VICTORGROUP klar: Die Klage der VICTOR Güthoff & Partner GmbH und der Ruppiner Papier- und Folienwerke GmbH gegen die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) wurde am 15. Januar 2014 vom Landgericht Köln zwar abgewiesen (Az 28 O 116/13), dies lässt allerdings in keiner Weise den Schluss zu, die DUH hätte die rechtliche Auseinandersetzung gegen die VICTORGROUP gewonnen.

Ursula Weck, Geschäftsführerin der in Frechen bei Köln ansässigen VICTOR Güthoff & Partner GmbH, äußert sich zur Entscheidung des Kölner Richters wie folgt: „Wir können der Rechtsauffassung des Landgerichts Köln nicht folgen und behalten uns vor, weitere Rechtsmittel gegen das Urteil einzulegen. Aus diesem Grunde werden wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiter äußern.“

Bereits im April 2012 erwirkte die VICTOR Güthoff & Partner GmbH eine Einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Umwelthilfe. Die 28. Zivilkammer des Landgerichts Köln untersagte der Umweltorganisation damals, die Bio-Tragetasche der VICTORGROUP als „biologisch nicht abbaubar“ zu bezeichnen sowie zu behaupten, die Bio-Tragetaschen könne in Deutschland nicht kompostiert werden. Diese Einstweilige Verfügung wurde von der Deutschen Umwelthilfe akzeptiert.

Das am 15. Januar 2014 verkündete Urteil des Landgerichts ist noch nicht rechtskräftig.

Mehr Kompostierung für mehr Klimaschutz

24. April 2012
  • Internationale Pilotprojekte zur Kompostierung
  • Kompostierbare Kunststofftüten erleichtern das Sammeln von Bioabfall
  • Vermeidung von fehlgeleitetem Bioabfall vermindert Treibhausgase
  • Innovative bioabbaubare Kunststoffe für stabile bioabbaubare Tüten

Der Einsatz von Bioabfallbeuteln kann den Anteil an separat gesammeltem Bioabfall erhöhen. Ein Beispiel sind Bioabfallbeutel aus dem kompostierbaren BASF-Kunststoff Ecovio, die unter anderem in zwei deutschen Kompostier-Pilotprojekten getestet wurden. Im Bad Dürkheimer Pilotprojekt Mitte 2011 haben die Projektpartner 65.000 Haushalte mit einbezogen und den Kompost von einem unabhängigen Institut prüfen lassen: Hohe Kompostqualität und positive Bürgermeinung führten dazu, dass diese Tüten im Landkreis Bad Dürkheim nun flächendeckend für die Bioabfallsammlung zugelassen sind. Im zweiten Pilotprojekt, das die BASF zusammen mit der Berliner Stadtreinigung Ende 2011 durchgeführt hat, stieg die Menge an getrennt gesammeltem Bioabfall um mindestens 10 Prozent.  Um auch auf globaler Ebene Kenntnisse über den Bedarf an hygienischer Sammlung von Bioabfall zu gewinnen, hat das Unternehmen darüber hinaus in Kanada und in Australien Projekte mit lokalen Kompostieranlagenbetreibern angestoßen. In beiden Fällen konnten die Komposteure die vollständige Zersetzung der Tüten aus Ecovio in ihren Anlagen bestätigen.

Quelle: BASF

Aus dem Maisfeld

20. April 2012

Bei Victorgroup in Neuruppin werden Tragetaschen hergestellt und bedruckt, die eines immer weniger enthalten: Plastik

Eine Plastiktüte ist eine Plastiktüte ist eine Plastiktüte? Ganz falsch. Eine Plastiktüte kann ganz viel sein. Lästig oder erinnerungsträchtig. Kult oder hässlich. Schatzhüter oder Müllbeutel. Aufbewahrungsmittel für das kleine Reisegepäck oder Statussymbol.

Quelle: Berlin maximal

European Bioplastic begrüßt Gerichtsentscheid zu kompostierbaren Tragetaschen

19. April 2012

European Bioplastics begrüßt die Entscheidung des Kölner Landgerichts: Entgegen den Forderungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) dürfen die von ALDI und REWE angebotenen kompostierbaren Biokunststoff-Tragetaschen weiterhin als „biologisch abbaubar“, und in Deutschland „kompostierbar“, beworben werden.

VICTORGROUP erwirkt Einstweilige Verfügung gegen Deutsche Umwelthilfe

19. April 2012
  • Gericht untersagt, Tragetaschen als „biologisch nicht abbaubar“ zu bezeichnen
  • Behauptung, dass Bio-Tüte in Deutschland nicht kompostiert werden kann, ebenfalls nicht zu halten
  • VICTORGROUP bereitet weitere juristische Schritte vor

Die VICTORGROUP, einer der deutschlandweit größten Produzenten von kompostierbaren Tragetaschen, hat vor der 28. Zivilkammer des Landgerichts Köln eine Einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), Berlin, erwirkt. Danach ist es der DUH untersagt, weiterhin zu behaupten, die von der VICTORGROUP hergestellten und von REWE und ALDI angebotenen Tragetaschen aus Bioplastik seien „biologisch nicht abbaubar“. Ebenfalls verboten wurde der DUH zu behaupten, die Tüten könnten „in Deutschland nicht kompostiert werden“.

Bestätigung der Kompostierbarkeit für Bio-Tragetaschen

17. April 2012

STELLUNGNAHME

12. April 2012

VICTORGROUP sichert Kompostierbarkeit nach DIN EN 13432 zu

Die von der VICTORGROUP hergestellten kompostierbaren Tragetaschen, basieren auf dem von der BASF entwickelten Rohstoff Ecovio. Sie erfüllen die Anforderungen der DIN EN 13432 und sind somit unter industriellen Voraussetzungen als vollständig kompostierbar eingestuft. Darauf weist das in Frechen ansässige  Unternehmen  im Zusammenhang mit Vorwürfen hin, die die deutsche Umwelthilfe (DUH) am 11.04.2012 auf einer Pressekonferenz in Berlin erhoben hat.