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FAQ

Anteil nachwachsender Rohstoffe / Technik

Eine ideale Materialmischung zu finden hat viel Zeit in Anspruch genommen. Um das Material zu optimieren, entstehen weitere hohe Forschungs- und Entwicklungskosten.
Lohnt sich das?

Die Bio-Tüte birgt mit ihren vielen attraktiven Eigenschaften ein großes Potenzial in sich. Gerade in Zeiten der Nachhaltigkeit und der Rohstoffknappheit ist der Blick in die Zukunft ein wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen Planung. Die entstehenden Kosten sollten in diesem Fall nicht als Unkosten, sondern als Investition in die Zukunft betrachtet werden. Kürzlich wurde die VICTORGROUP für die Entwicklung und Produktion der Bio-Tüte sogar mit dem Zukunftspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Es ist eine langfristige Investition, die sich in Zukunft lohnen wird.

Ist es möglich eine Bio-Tüte zu produzieren, die zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen besteht?

Ja, es ist möglich eine Tüte zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen zu produzieren. Alle verwendeten Materialien können aus erneuerbaren Ressourcen produziert werden.

Es wird an einer Erhöhung des biobasierten Anteils gearbeitet, soweit dies bezüglich Nachhaltigkeit sinnvoll ist. Was genau bedeutet das?

Dies bedeutet, dass der Anteil der nachwachsenden Rohstoffe erst dann erhöht wird, wenn das Gesamtbild aus ökologischen, ökonomischen und sozialen Fragen vorteilhaft zu betrachten ist. Voraussetzung hierfür ist zunächst die technische Durchführbarkeit, welche heute noch oft ein hemmender Faktor ist. Derzeit liegt der Bio-Anteil bei rund der Hälfte und innerhalb der nächsten Monate soll er auf zwei Drittel ansteigen. Langfristig ist geplant, eine Tüte zu produzieren, die zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen besteht und der herkömmlichen PE-Tüte in nichts nachsteht.

 

Kompostierung

Ist die Bio-Tüte hinsichtlich ihrer Kompostierbarkeit zertifiziert? Gibt es ein Siegel, das die biologische Verträglichkeit garantiert?

Ja, die Bio-Tüte ist gemäß EN 13432 zertifiziert. Diese Zertifizierung stellt sicher, dass nicht nur der Kunststoffanteil eines Produktes für die Kompostierung geeignet ist, sondern auch alle weiteren Bestandteile eines Produktes wie Farben, Kleber oder Etiketten werden geprüft. Zertifizierte Produkte wie die Bio-Tüte werden mit dem Kompostierbarkeitskennzeichen „Keimling“ausgezeichnet.

Wie lange dauert der biologische Abbau einer biobasierten Tüte in einer industriellen Kompostierungsanlage?

Der Abbau der Bio-Tüte entspricht den Vorgaben der DIN EN 13432, welche einen Zeitraum von 12 Wochen vorschreibt. Wie lange ein Kompostierzyklus in den einzelnen Kompostieranlagen aussieht, bleibt jeder Anlage selbst überlassen. Bei einem Zyklus von beispielsweise fünf Wochen sind Rückstände der Bio-Tüte nicht auszuschließen. 

Können Rückstände von Genmais in den Tüten vorkommen? Und können diese bei der Kompostierung verbreitet werden?

Durch die Bio-Tüte können keinerlei Rückstände von genetischem Material in die Umwelt gelangen. Dies wurde durch ein entsprechendes Zertifikat bestätigt. Zur Herstellung des Bestandteiles PLA wird nur die Stärke aus eventuell modifiziertem Mais verwendet. Die Stärke enthält bei der Verarbeitung kein genetisch aktives Material mehr, da dieses bei der Extraktion abgetrennt wurde. Zusätzlich wird die Stärke während der Produktion noch chemisch zu Milchsäure umgebaut. Anschließend wird diese dann polymerisiert. Alle diese Schritte sorgen dafür, dass keine genetisch aktive Substanz in der PLA vorhanden ist.

Ist der Erdölanteil wirklich biologisch abbaubar? Wie funktioniert das?

Ob ein Bestandteil abbaubar ist, hängt nicht von der Rohstoffquelle ab, sondern von der chemischen Struktur des Rohstoffes. Somit können auch erdöl-basierte Rohstoffe biologisch abbaubar sein. Eine wesentliche Rolle spielt dabei, dass für die chemischen Reaktionen des Abbauprozesses Wasser benötigt wird. Da Wasser ein relativ großes Molekül ist, muss „viel Platz“ zwischen den Polymerketten des Kunststoffes vorhanden sein. Dies ist bei den biologisch abbaubaren Kunststoffen der Fall, so dass die Abbaureaktionen laufen können.

Wie lange braucht dann eine  biobasierte Tragetasche, um sich im normalen Hauskompost zu zersetzen?

Die Kompostierung im normalen Hauskompost benötigt viel mehr Zeit als in einer professionellen Kompostierungsanlage. Im Gegensatz zu den professionellen Kompostierungsanlagen, die große Mengen Bioabfälle unter optimalen Bedingungen verwerten, sind die Bedingungen auf dem kleinen heimischen Komposthaufen nicht ideal. Meistens ist es entweder zu nass, zu trocken oder im Winter auch zu kalt, so dass alle Prozesse sehr langsam laufen. Alle diese Faktoren können in einer Großanlage technisch gesteuert werden. Es dauert somit einige Monate oder länger, bis die Bio-Tüte auf dem heimischen Kompost zersetzt ist.

Unter welchen Umständen zersetzt sich die Bio-Tüte? Sind dafür Zusatzstoffe erforderlich?

Nein, es sind keinerlei Zusatzstoffe erforderlich. Für den Zersetzungsprozess müssen drei Faktoren erfüllt werden: Bakterien, Wasser und richtige Temperaturen. Diese Faktoren werden im idealen Maß in der industriellen Kompostierung erfüllt.

Eignet sich die biobasierte Tragetasche wirklich für die braune Tonne?

Ja, sie kann zusammen mit Bioabfällen verwertet werden. Einige wenige Kommunen sprechen sich noch gegen die Bio-Tüte aus, was aber meist daran liegt, dass keine Erfahrungen mit den Tüten gemacht wurden und die Verantwortlichen lieber vorsichtig sein wollen.

 

Verpackungsordnung

Gibt es eine Zertifizierung des Produktes, die die Kompostierbarkeit in ökonomisch und ökologisch sinnvollen Zyklen belegt?

Die Bio-Tüte ist mit dem Kompostierbarkeitskennzeichen „Keimling“ zertifiziert. Dieses Kennzeichen stellt sicher, dass sich alle Bestandteile eines Produktes zur industriellen Kompostierung eignen.

Kann sich die biobasierte Tragetasche selbst zersetzen, bevor sie in den Kompost gelangt?

Dass sich die Tüte von alleine anfängt zu zersetzten, beispielsweise noch im Haus oder im Schrank, ist nicht zu befürchten. Um den Prozess der Zersetzung zu starten, müssen verschiede Faktoren wie Wassergehalt, Mikroorganismen und
Wärme erfüllt werden. Eine ideale Konstellation dieser Faktoren kommt so hauptsächlich in industriellen Verwertungsanlagen vor, jedoch nicht im eigenen Haushalt.

 

Vorteile

Welche Vorteile bietet die Bio-Tüte gegenüber anderen Materialien?

Die Bio-Tüte birgt gegenüber einer herkömmlichen Plastiktüte einige Vorteile:
- Umweltschonung: Bei der Herstellung der Tüte werden deutlich weniger Treibhausgase in die Atmosphäre abgegeben als bei Plastiktüten.
- Ressourcenschonung: 30 Prozent weniger Verbrauch an fossilen Brennstoffen und Ressourcen.
- Produktqualität: Die Tüte ist wesentlich reißfester als eine Plastiktüte und hält somit mehr Gewicht aus.
- Mehrfachnutzung: Nach dem Einkaufen kann die Bio-Tüte weiterhin genutzt werden – zum Beispiel als Bio-Abfalltüte.