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Innovation Bio-Tüte

In kurzer Zeit zum tragfähigen Produkt

Unter industriellen Bedingungen ist die Biotüte der Victorgroup kompostierbar.Die VICTORGROUP ist zusammen mit führenden Materiallieferanten wie der BASF in Deutschland Treiber der Innovation Bio-Tüte und legte den Grundstein für ihre Marktreife. Das Unternehmen benötigte eine vergleichsweise kurze Entwicklungszeit von knapp vier Jahren, bis sie die optimale Materialmischung gefunden hatte und 2008 die erste Tasche auf den Markt brachte. Die Bio-Tüte wird aus dem von der BASF entwickelten Rohstoff Ecovio® hergestellt. Dieser wiederum setzt sich aus zwei Teilen zusammen: dem erdölbasierten Kunststoff Ecoflex® und dem biobasierten Kunststoff Polylactid (PLA), der aus Maisstärke gewonnen wird. Das Zusammenspiel von Ecoflex und PLA gewährleistet unter anderem, dass die Bio-Tüte deutlich reißfester und strapazierfähiger ist als eine herkömmliche Plastiktüte. Dadurch hält sie natürlich auch länger und kann häufiger benutzt werden, zum Beispiel zur Entsorgung von Bio-Abfällen. Kürzlich wurde die VICTORGROUP für die Entwicklung und Produktion der Bio-Tüte sogar mit dem Zukunftspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet.

Die Stärke(n): technisch ausbaufähig und unbegrenzt verfügbar

Seit einigen Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler intensiv mit der Optimierung von Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen. Noch vor vier Jahren gab es nur einzelne Nischenprodukte. Inzwischen bietet der Markt eine große Bandbreite an Produkten, die auf Bio-Kunststoff basieren. So zum Beispiel Trinkbecher und Folien, und selbst die Automobilindustrie bedient sich zunehmend der Bio-Kunststoffe, zum Beispiel bei Armaturen. Die Entwicklung geht rasant voran.

Nachwachsende Rohstoffe bieten gegenüber dem Erdöl einen deutlichen Vorteil: Sie sind vielerorts in großen Mengen verfügbar. Derzeit wird die verwendete Stärke aus so genanntem Industrie-Mais gewonnen, die bei der Produktion der Bio-Plastiktüte zum Einsatz kommt. Künftig wird diese Stärke zunehmend aus der landwirtschaftlichen Reststoffverwertung kommen. Dies gewährleistet auch in Zukunft eine stabile Versorgung und weitgehende Unabhängigkeit von Lieferanten. Wissenschaftler arbeiten daran, die Produktion und Entsorgung so zu optimieren, dass ein geschlossener CO2-Kreislauf erreicht wird. Das bedeutet, dass künftig beim Einsatz und der Entsorgung des biobasierten Kunststoffanteils nur so viel CO2 freigegeben würde, wie die Pflanze während ihres Wachstums gebunden hat. Derzeit arbeitet die VICTORGROUP an einem Konzept für ein Pfandsystem für die Bio-Tüten, um sie künftig dem Wertstoffkreislauf wieder zuführen zu können.